Kartfahren auf nasser Strecke - die Herausforderung für erfahrene Fahrer
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Kartfahren auf nasser Strecke - die Herausforderung für erfahrene Fahrer

Freitag, 30. April 2021

Sind Sie auf der Suche nach einer ganz besonderen Herausforderung? Dann drehen Sie doch mal eine Runde auf unserer nassen Outdoorstrecke und erleben ein völlig neues Fahrgefühl.

Kartfahren auf nasser Strecke – die Herausforderung für erfahrene Fahrer

Kartbegeisterten, die auf der Suche nach einer besonderen Herausforderung oder Abwechslung sind, empfehlen wir, unsere Outdoor-Strecke einmal auf nasser Fahrbahn zu bestreiten. Entsprechende Regenanzüge sind selbstverständlich ausreichend vorhanden und werden kostenlos gestellt. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Fahrten im Regen einen ganz besonderen Reiz ausmachen und ein großes Fahrvergnügen darstellen. Damit die aufregende Fahrt im Regen auch gelingt, haben wir nachfolgend ein paar Tipps für Sie gesammelt.

Kartfahren auf nasser Strecke ergibt ein völlig neues Fahrgefühl. Um gute Zeiten zu fahren, bringt dies allerdings auch mit sich, dass ein anderer Fahrstil als bei trockener Fahrbahn gefordert ist. Man sagt nicht ohne Grund, dass man einen guten Kartfahrer an seinen Fahrleistungen auf nasser Strecke erkennt. Das Kart hat auf nasser Strecke insgesamt weniger Grip, weswegen es sinnvoll ist, seinen Fahrstil den Bedingungen anzupassen. Um auch diese Herausforderung zu meistern, sollten folgende Tipps befolgt werden:

Veränderte Ideallinie

Bei trockenem Zustand führt die Ideallinie dort entlang, wo die Karts am häufigsten fahren, denn dort bildet sich durch den regelmäßigen Reifenabrieb eine leichte Gummischicht. Wenn das Gummi der Reifen auf das Gummi der Strecke trifft, hat der Kartfahrer den maximalen Grip! Ist die Strecke allerdings nass, entstehen komplett umgekehrte Verhältnisse. Sobald Feuchtigkeit auf die besagte Gummischicht der Strecke trifft, entsteht ein rutschiger Film und viel Grip geht verloren. Um dadurch keine Zeit zu verlieren, gilt es also, die Ideallinie zu meiden. Wenn die Ideallinie zwangsläufig an der ein oder anderen Stelle gekreuzt werden muss, sollte darauf geachtet werden, so wenig Lenk- oder Bremsmanöver wie möglich einzubauen, um nicht ins Driften zu geraten.

Kurven auf nasser Strecke nehmen

Eine ordentliche Bodenhaftung ist natürlich gerade in den Kurven entscheidend, um nicht ins Schleudern zu geraten. Deswegen ist es sinnvoll, die Kurven eher mittig bis außen zu fahren, denn das sind die Stellen, an denen am wenigsten Gummibelag und somit am meisten Grip vorhanden ist. Dies bedeutet natürlich, dass man einen insgesamt längeren Weg auf sich nehmen muss. Der Kartfahrer wird allerdings schnell merken, dass sich die ausgefahrenen Kurven trotzdem positiv auf seine Gesamtzeit auswirken, denn so können Fahrfehler vermieden werden.

Grip auf die Vorderachse legen

Um zusätzlich mehr Grip zu erlangen, kann es helfen, viel Grip auf die Vorderachse zu legen. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem hart eingelenkt wird, um die Lenkwirkung zu maximieren. Außerdem kann ein Kartfahrer durch die Verlagerung seines Gewichtes im richtigen Moment eine stärkere Bodenhaftung erreichen. Beim Einlenken in eine Kurve sollte der Oberkörper zum kurvenäußeren Vorderrand bewegt werden.

Was macht die Konkurrenz?

Zu guter Letzt kann es natürlich hilfreich sein, zu beobachten, wie die Mitfahrer agieren, um herauszufinden, an welchen Stellen am meisten Grip vorhanden ist. Zu beobachten, an welchen Stellen die Kontrahenten entlang fahren, an welchen Stellen sie bremsen und an welchen Stellen sie rutschen, kann gerade in den ersten Runden zu einer besseren Orientierung verhelfen.

Mit diesen Tipps trauen hoffentlich auch Sie sich bald, einmal puren Fahrspaß im Regen zu erleben und eine neue Herausforderung auf unserer Outdoorstrecke zu wagen.

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